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Fotobücher verkaufen über momox

Erstellt am 21. August 2014 von 0 Kommentare

Ihr sehr ja das Beitragsbild: Über die Zeit haben sich bei mir einige Fotobücher angesammelt. Einige davon nehme ich ab und an noch aus dem Regal, andere hingegen bleiben liegen (oder stehen). Um wieder Platz für Neues zu bekommen, sollten also einige davon einen neuen Besitzer kriegen. Auf den Aufwand einer Auktion hatte ich aber keine Lust. Ein Bekannter empfahl mir dann momox. Auf der Seite muss man sich einen Account anlegen. Zum Verkauf gibt es eine App fürs iPhone, mit der man einfach Barcode auf dem Buch einscannt. Alternativ gibt man die ISBN ein, falls der Barcode nicht lesbar ist. Die App sagt einem dann umgehend, wie viel Geld es für das eingescannte Buch gibt. Entspricht der Preis den eigenen Vorstellungen, wandert das Buch in den Verkaufskorb. Natürlich kann man die Liste noch mal überarbeiten, und die Bücher wieder aus dem Verkauf löschen. Entschließt man sich zum Verkauf der eingescannten Bücher, dann werden diese vom Postboten abgeholt. Termin kann in einem gewissen Rahmen vorgegeben werden, so dass es auch keinen Abstimmungsstress gibt. Man muss die Bücher lediglich verpacken. Kartons habe ich aber irgendwie immer welche rumstehen, so dass es hier auch keine Probleme gegeben hat. Insgesamt lief der Verkauf der Bücher sehr einfach und schnell. Geld gibt es aber erstmal noch nicht. Der Zustand der Bücher wird von momox noch auf die Verkaufstauglichkeit geprüft. Gerade bei Fotobüchern ist oftmals eine DVD dabei, die natürlich enthalten sein sollte. Bei mir war allerdings alles OK, das Geld ging dann auf mein Konto ein.

Natürlich war ich neugierig, wie die Preise im Vergleich zu Einzelauktionen sind. War aber nicht sonderlich überrascht als ich feststellte, dass die von momox gezahlten Preise z.T. deutlich niedriger sind als bei Einzelverkäufen. Dazu habe ich mir bei eBay stichprobenartig die Bücher herausgesucht und die Preise verglichen. Ist aber auch klar, dass für momox irgendwo eine Gewinnmarge abfallen muss. Jeder sollte also für sich entscheiden, ob er bereit ist, geringere Erlöse in Kauf zu nehmen, wenn er dafür den geringeren Aufwand hat. Dazu empfehle ich einen Vergleich der Preise von momox mit denen von anderen Anbietern wie zum Beispiel rebuy. Witzigerweise können einzelne Bücher bei anderen Anbietern mehr bringen, weil sich die Preisdatenbanken unterscheiden.

Letztlich war mir die schnelle Abwicklung wichtiger, als der maximale Preis. Denn wie ich mich kenne, stünden die Bücher sonst immer noch in meinem Regal 😉

So, wie also lautet mein Fazit?

Pro:

  • leichte und schnelle Abwicklung, der „Kram“ ist zeitnah weg
  • geringerer Aufwand als bei Auktionen
  • sofortige Preisinfo
  • zumindest aus meiner Erfahrung seriöse Abwicklung und Zahlung

Contra:

  • Preise können deutlich geringer sein als im Einzelverkauf bei Auktionen (stichprobenartiger Vergleich anhand von ausgelaufenen Auktionen)
  • es sind nicht alle Bücher verkaufbar / in der Datenbank von momox

Category : ausprobiert

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