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Nikon D4s ab März

Erstellt am 25. Februar 2014 von 1 Kommentar

Das derzeitige Spitzenmodell im Profi-Bereich bekommt einen Nachfolger: Die Nikon D4s konnte im Vergleich mit der Nikon D4 in einigen wichtigen Bereich verbessert werden: Die neue Bildverarbeitungsengine EXPEED 4 sorgt für eine höhere Gesamtleistung, der ISO-Bereich ist auf derzeit einzigartige 409.600 erweiterbar. Der Autofokus verfügt über für eine bessere Motiverfassung und -verfolgung, sogar bei Bildraten von 11 Bilder/s. Die Verbesserungen sind hauptsächlich für Sport- und Pressefotografen wichtig, bei denen es auf die Performance unter schlechten Bedingungen und die Schnelligkeit ankommt. Mit einem Preis um 6.100,- € dürfte die Nikon D4s wohl auch nur äußerst betuchten Amateuren ins Budget passen. Diese und alle anderen können die D4s ab März im Fachhandel erwerben.

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Um ihren Preis zu rechtfertigen, müssen die Veränderungen substantiell sein: Den Sensor der Kamera hat Nikon gegenüber der D4 für eine noch höhere Bildqualität weiterentwickelt. Der ISO-Bereich reicht von 100 bis 25.600, kann aber auf ISO 409.600 erweitert werden. Zwar wird kaum jemand diese ISO ausreizen, aber der von der Bildqualität her brauchbare Bereich dürfte sich ebenfalls erweitern. Die Kamera ist in ein robustes, wetterbeständiges Metallgehäuse eingebettet, welche in einigen Punkten noch verfeinert wurde. Eine geringfügig andere Anordnung und neue Tastenformen sollen den Einsatz unter Feuchtigkeit besser machen. Neu gestaltet sind die Fingerauflagen für Daumen und Mittelfinger, woraus eine bessere Haptik resultieren soll.

Galerie: Die Nikon 4Ds mit verschiedenen Objektiven

Verbesserter Autofokus und neues Dateiformat

Im Bereich der Geschwindigkeit wurde die Autofokusnachführung verbessert und kommt auch bei der maximalen Bildrate von 11 Bilder/s zur Wirkung.  (D4: 10Bilder/s). Die Kamera verfügt über einen Gigabit-100/1000TX-Ethernet-Anschluss und bietet eine neue RAW-Option für die Größe S, die eine schnellere Bildübertragung ermöglicht. Verbessert wurde auch die Lock-On-Funktion, neu ist die Messfeldgruppensteuerung. Eine feinere Kontrolle über den zu fokussierenden Bereich im Bildfeld ist in diesem neuen Modus möglich. In diesem Modus kann bei schnell bewegten Motiven die Schärfe mit enormer Präzision und über große Entfernungen nachgeführt werden. Bei Aufnahmen von Motiven, die vergleichsweise klein sind und sich nah vor einem kontrastreichen Hintergrund befinden, ist eine bessere Motiverfassung und Isolation vom Hintergrund möglich. Auch die dynamische Messfeldsteuerung mit 9, 21 oder 51 Messfeldern, die sich in der D4 bereits bewährt hat, wurde für eine noch sicherere Schärfenachführung weiterentwickelt, insbesondere im Nahbereich und bei Querbewegungen.

Höhere Frameraten bei Video

Mit der Nikon D4s können Videos jetzt mit Bildraten von bis zu 60p/50p aufgenommen werden, und der Fotograf kann bei Verwendung der manuellen Belichtungssteuerung den ISO-Empfindlichkeitsspielraum ab ISO 200 aufwärts nutzen. Zudem kann er das Sensorformat auswählen, die Blende motorisch ansteuern und die Belichtungszeit fixieren. Darüber hinaus reduziert Nikons 3D-Rauschunterdrückung bei Filmaufnahmen mit hoher ISO-Empfindlichkeit Bildrauschen und Helligkeitsschwankungen.  Dabei ist die gleichzeitige Aufzeichnung auf einer Speicherkarte in der Kamera und mit einem externen HDMI-Aufnahmegerät möglich. Ein Kabelclip für die sichere Verbindung ist im Lieferumfang enthalten. Tonaufnahmen konnten aufgrund der Verfügbarkeit von mehr Audiofunktionen verbessert werden. Dazu gehört die Option zur Auswahl des Frequenzgangs (Sprache oder Breitband) und zur Reduzierung von Windgeräuschen bei Aufnahmen mit dem integrierten Mikrofon.

Die Detailseite zur Nikon 4Ds

 

Category : DSLR,Nikon 4DS

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